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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
Hauptstrasse 43, 5070 Frick
www.ruetschi-ag.ch

Aktienpreise versus Realwirtschaft
«Früher» versuchte man den Wert einer Aktie in Relation zu Gewinn oder Umsatz zu setzen, schliesslich ist der Wert (nicht der Preis) einer Firma davon abhängig, was sie in der realen Wirtschaft erarbeitet. Solche «altmodischen» Überlegungen haben scheinbar in den letzten 20 Jahren ihre Berechtigung verloren, die Bewertungen erreichten nie zuvor gekannte Höhen.
Die meistgehörte Begründung war, dass die Zentralbanken so viel Liquidität in die Märkte und die Zinsen damit auf Null drückten, dass die neuen höheren Bewertungen gerechtfertigt seien. Das würde erst ändern, wenn Inflation wieder auftaucht. Das ist jahrzehntelang nicht passiert, letztes Jahr dafür aber umso explosiver. Derzeit beträgt die Inflation in den USA extrem hohe 7%. Ein Niveau, das seit 40 Jahren nicht mehr gesehen wurde. Trotzdem haben die Märkte bisher nicht korrigiert.
Es bleibt noch das Argument, dass die Zinsen (trotz Inflation) ja immer noch tief seien. Doch wie lange noch? Den vorsichtigen Investoren gehen langsam die Argumente aus. Der Fondsmanager Sir John Templeton hat einmal gesagt: «The four most dangerous words in investing are: this time it’s different.» Ist es diesmal tatsächlich das erste Mal «anders»?

Inflation und Geldpolitik
Was sind die offiziellen Ziele der Zentralbanken? 1. Geldwertstabilität, 2. Vollbeschäftigung, 3. Systemstabilität.
Und wo stehen wir diesbezüglich? Bei der Geldwertstabilität steht die Ampel auf rot, die Geldentwertung schreitet so schnell voran wie letztmals in den 70er-Jahren. Bei der Vollbeschäftigung steht die Ampel bestenfalls auf Orange, wir sind in den USA mit einer
Arbeitslosenquote von 3,9% recht tief, weiterer Schub ist weder nötig noch sinnvoll. Und bei der Systemstabilität müssten die Ampellichter auf Dunkelrot stehen angesichts der noch nie gesehenen teuren Bewertungen im Vergleich zur Realwirtschaft sowohl von Aktien wie auch Immobilien und einem damit drohenden Crash oder zumindest viel geringeren künftigen Erträgen.
Nach traditionellen Massstäben und gemessen an den eigenen Zielen der Zentralbanken hätten diese also längst schon auf das Bremspedal treten müssen. Das lässt sich auch mit Modellen quantifizieren. Das berühmteste davon ist die so genannte Taylor-Rule. Nach dieser müsste die Federal Reserve Rate derzeit bei 5 bis 6% stehen, um die hohe Inflation zu bekämpfen. Selbst ohne restriktiv, sondern einfach nicht mehr expansiv zu sein, läge gemäss Taylor-Rule der Zinssatz etwa bei 3%. Und wo stehen wir? Bei 0 bis 0,25%, eine solch extreme Abweichung hat es noch nie gegeben.
Die Zentralbanker scheinen in einem eigenartigen Gruppendenken gefangen und sind wesentlich in Verzug mit der Bekämpfung der Inflation. Mit einer solch waghalsigen Geldpolitik nehmen sie bewusst in Kauf, dass der Mittelstand massiv geschädigt wird. Die Fed hat immerhin angekündigt, dass sie ganz minim vom Gas gehen wird.
Uneinsichtig ist noch immer Frau Lagarde von der EZB, die nicht nur die Augen absichtlich verschliesst, sondern sich auch noch die Ohren zuhält, um die Geldmengenausweitung mit Vollgas fortzuführen. Doch die EZB schert sich nicht nur keinen Deut um ihre Ziele, sie schert sich auch keinen Deut um ihre Verbote. Mit ihren gigantischen Käufen von Staatsanleihen finanziert die EZB Staatsdefizite, was ihr eigentlich klar verboten ist.

Anlageimplikationen
Angesichts der überteuerten US-Aktienmärkte raten wir zu einem Aktien-Untergewicht, einem Ausweichen auf günstigere Aktienmärkte wie den Emerging Markets und Teilen in Europa und einem Gegengewicht in Rohstoffen inkl. Edelmetallen. Obligationen in CHF und EUR sind trotz leicht höheren Zinsen noch immer selten lohnenswert, im Gegenzug ist der Schweizer Franken Cash-Bestand trotz hoher Inflation sehr hoch.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Enormes Rückkaufsprogramm bei Novartis
Novartis will bis Ende 2023 eigene Aktien im Wert von bis zu 15 Milliarden zurückkaufen. Regelmässige Leser wissen, dass ich meist kein Fan von Aktienrückkäufen bin. Leider habe ich in der Vergangenheit oft beobachtet, dass zu Spitzenpreisen Aktien zurückgekauft wurden. Böse Zungen behaupten manchmal, damit die Optionen der Manager mehr Wert wurden…
Novartis hat soeben sein grosses Roche-Inhaber-Aktienpaket verkauft und «schwimmt» damit in Liquidität. Zukäufe sind im Moment teuer und einfach nur Liquidität halten ist angesichts von Minuszinsen auch kaum die alleinige Option. Der Kurs der Novartis-Aktie ist im Vergleich zu vielen anderen Aktien recht vernünftig. Dies hat aber auch mit der eher bescheidenen Pipeline an neuen, umsatzstarken Medikamenten zu tun. Für mich macht es so Sinn, für einen Teil der Liquidität Aktien zurückzukaufen und gleichzeitig nach kleineren Übernahmeobjekten Ausschau zu halten. Ich bleibe vorläufig bei Novartis engagiert.
Basilea, Idorsia, Santhera, Polyphor und weitere sind Schweizer Biotech-Firmen, welche in völlig unterschiedlichem Zustand sind, alle aber kursmässig eher schwierige Zeiten durchmachen. Während Santhera und Polyphor nach Entwicklungsmisserfolgen nur noch ein Schattendasein frönen, sind Basilea und vor allem Idorsia doch von anderer Bedeutung und Grösse.
Es zeigt sich aber, dass der Weg bis zu einem marktreifen Medikament oft harzig und steinig verläuft und sehr viel Kapital und Geduld braucht. Basilea hat schon längere Zeit erste Produkte, schreibt aber immer noch Verlust. Idorsia hofft auf eine erste Zulassung in den nächsten Wochen. Als kleine Beimischung kann ich mir beide Titel vorstellen. Basilea könnte zudem mal ein Übernahmekandidat werden. Anstelle teurer Lizenzgebühren zu zahlen, könnte Pfizer die Firma vielleicht auch mal übernehmen.
Ich wünsche Ihnen erholsame und schöne Festtage und einen erfreulichen und gesunden Start ins 2022.

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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Inflation so hoch wie seit 30 Jahren nicht mehr
Ich habe das Thema Inflation im Juli- und August-Ratgeber aufgegriffen. Seither ist die Inflation in vielen Ländern weiter angestiegen, auf ein Niveau, das wir 30 Jahre und länger nicht mehr gesehen haben: 6,2% in den USA, 4,2% im Vereinigten Königreich, 5,2% in Deutschland und 4,9% in der Eurozone. In der Schweiz steigt die Inflation auch, wir stehen aber mit derzeit 1,5% noch vergleichsweise gut da.
Inflation nicht nur temporär so hoch
Anfänglich leugneten die Zentralbanker schlicht, dass ihre Massnahmen Infla­tionsgefahren mitbeinhalten. Sie hatten auch gute Argumente. Jahrelang versuchten sie vergeblich, die Inflation anzufachen. Diese blieb hartnäckig unter dem angestrebten Niveau von etwa 2%.
Dieses Jahr nun stieg die Inflation «endlich», und zwar so deutlich, dass vorsichtigere Experten schon früh Bedenken äus­serten. Die Antwort der Zentralbanker war, das sei nur der Corona-Delle von letztem Jahr geschuldet. Das war eine offensichtlich «dumme» Antwort, denn vor einem Jahr war die Inflation nicht etwa negativ, sondern einfach tief. Die Inflation stieg in den folgenden Monaten weiter. Die Zentralbanker passten ihre Antwort an, die Inflation sei nur «transitorisch» so hoch und unmittelbar in den kommenden Monaten wieder auf gewohnt tiefem Niveau. Frau Lagarde von der EZB ist auf diesem Level stecken geblieben. Der Chef der US Notenbank Fed, Jerome Powell, hat hingegen letzte Woche endlich zugegeben, dass es Zeit sei, die Inflation nicht mehr als «vorübergehend» zu bezeichnen. Er rechne damit, dass der Preisanstieg länger als bisher erwartet auf hohem Niveau bleibe. Lieber späte Einsicht als gar keine.
Wie reagieren die Zentralbanken?
Wer nun denkt, dass die Fed nun aufs geldpolitische Bremspedal stehen würde, täuscht sich. Weder stehen unmittelbar höhere Zinsen an, noch wird Liquidität aus dem Markt genommen. Was die Fed an ihrer nächsten Sitzung im Dezember möglicherweise beschliessen wird, ist, etwas schneller vom Gas zu gehen als bislang angekündigt. Mit anderen Worten bleiben die Zinsen vorerst weiterhin auf Tiefstständen und es wird weiterhin – wenn auch weniger schnell als bisher gedacht – Liquidität in den Markt gedrückt. Ob das reichen wird, um die Inflation im Zaum zu halten, wird sich zeigen.
Inflation produziert fast nur Verlierer
Wir erwarten zwar nächstes Jahr einen Rückgang der Inflation, aber selbst wenn bspw. die Inflation «nur» noch bei +3% liegen würde, wäre die US-Inflation über zwei Jahre bei fast 10%. Das hat sowohl Einfluss auf die Kaufkraft von Ersparnissen (10% weniger auf die gesamten Ersparnisse in zwei Jahren ist substanziell, und selbst danach dürfte die Inflation nicht verschwunden sein) wie auch auf
die Kaufkraft der Löhne der Arbeitnehmer. Wenn die Löhne nicht ebenfalls 10% steigen, dann hat auch der einfache Arbeitnehmer Einbussen.
Am wenigsten Einbussen hätten die in Sachwerte investierten vermögenden Personen. Inflation in der aktuellen Grössenordnung produziert fast nur Verlierer. Vor allem hat Inflation das Potenzial, innert weniger Jahre den Mittelstand komplett zu eliminieren. Zentralbanker sollten deshalb endlich von der Masslosigkeit ihrer Geldmengenausweitung wegkommen.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Scheinheilige Zentralbanken
Die amerikanische Zentralbank Fed warnt vor enormen Risiken in den Finanzmärkten, SNB und Finma vor Risiken im Schweizer Immobilienmarkt. Solche Schlagzeilen konnte man in den letzten Wochen mehrfach lesen. Grundsätzlich sind Warnungen vor möglichen Risiken kaum etwas Schlechtes. Wenn man aber ein wenig genauer hinschaut, dann warnen die Zentralbanken vor ihren eigenen Taten. Ohne das völlig überblähte Finanzsystem wären kaum so grosse Risiken entstanden und in kaum einer Anlagekategorie wären die Preise so massivst gestiegen. Also spielt man mit dem Feuer und danach warnt man davor. Schon etwas schizophren, und das auf der höchsten Stufe. Da sollten wir eigentlich mehr erwarten dürfen, wäre doch die Geldwertstabilität das höchste Ziel der meisten Zentralbanken. Wir scheinen nun fast die gleichen Fehler wie viele Entwicklungsländer zu machen, wo es früher oder später in einer Schuldenfalle oder einem Währungsschnitt oder beidem geendet hat. Wie wir da wieder ohne grosse Wunden rauskommen? Die nächsten Jahre werden es zeigen.
Trauerspiel Credit Suisse und niemand ist verantwortlich….
Seit der Finanzkrise kennt der Aktienkurs der CS-Aktie nur einen langfristigen Trend: den nach unten. Zwar hat das Management sicher drei- oder viermal gewechselt, aber schlussendlich ist niemand für die Pannen, Pech und Pleiten wirklich verantwortlich. Dutzende von Manager haben jahrelang tolle Gehälter und Boni bezogen und die Besitzer, die Akionäre, haben die Zeche für all die Fehler bezahlt. Das Finanzsystem hat leider immer noch viel zu viele falsche Anreize. Boni sollten nur fliessen, wenn es nachhaltige Gewinne gibt. Verluste müssten auch mitgetragen werden, sonst ist das System völlig einseitig und aus meiner Sicht falsch. Ich hoffe, dass es endlich zu einem Gesinnungswandel in der ganzen Branche kommt. Hoffentlich sind die Veränderungen nicht wieder nur Lippenbekenntnisse. Viel zu lange wurde Wasser gepredigt, obwohl in den oberen Etagen teilweise immer noch viel Wein floss.
Dieses Mal ist alles anders
Gefühlt alle zehn Jahre meint man von neuem, dass in der Zukunft alles anders sei und alte Zöpfe keine Rolle mehr spielten. Einmal ist immer das erste Mal. Trotzdem muss ich aus meiner rund 35-jährigen Finanzerfahrung sagen, dass es schlussendlich immer ein Trugschluss war. Ja, es gibt Veränderungen und die kann man nicht aufhalten. Aber viele hoffnungsvolle Übertreibungen werden sich auch dieses Mal mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit irgendeinmal in Luft auflösen. Wenn ich bald bei jeder Bewerbung bei Hobby «Handeln mit Kryptowährungen» lese, dann löst das bei mir keine euphorischen Gefühle aus.

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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
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1000 Milliarden = 1 Billion (Englisch 1 trillion)
Apple hat vor drei Jahren, im Sommer 2018, als erste kotierte Firma die symbolkräftige Marke von USD 1000 Mia Marktkapitalisierung überschritten. Zum Vergleich: Gemäss tradingseconomics.com übertreffen derzeit nur 17 grössere Länder mit ihrem Bruttosozialprodukt diesen Wert. Die Schweiz hat 2020 ein geschätztes BSP von USD 748 Milliarden. Mit der ultraexpansiven Geldpolitik der Zentralbanken wurde seither Rekord um Rekord gebrochen. Die aktuell grössten Marktkapitalisierungen haben Amazon und Microsoft mit je knapp 2500 Mia USD.
Tesla
Das neueste Mitglied im 1-Billionenclub ist Tesla. Ein Auftrag des Autovermieters Hertz liess den Kurs explodieren, das Vermögen von Hauptaktionär Elon Musk legte an einem einzigen Tag um 36 Mia USD zu. Wie absurd und spekulationsgetrieben die Märkte derzeit sind, zeigte sich einmal mehr: Dieser eine Auftrag von Hertz beschert Tesla einen Mehrumsatz (nicht Gewinn) von 4 Mia, die Marktkapitalisierung hat an diesem einen Tag aber um 111 Mia USD zugelegt. Selbst wenn Elon Musk die zu liefernden Autos aus der Luft gratis kreieren könnte und diese 4 Mia nicht nur Umsatz, sondern zusätzlicher Gewinn wäre, wäre die Marktreaktion übertrieben. Tesla ist ein beeindruckender Vorreiter sowohl was E-Fahrzeuge angeht wie auch Software mit dem Ziel von selbstfahrenden Fahrzeugen. Aber auch Tesla wird sich der Bewertungsproblematik nicht entziehen können. Noch vor nur etwas mehr als
einem Jahr war Tesla mit etwa einem knappen Drittel von heute bewertet. Damals ging ich auf diese Problematik etwas detaillierter ein. Wer Interesse an unserer damaligen Einschätzung hat, kann dies auf unserer Homepage https://www.ruetschiag.ch/PDF/Ratgeber_20200723.pdf nachlesen. Noch mehr als damals ist heute extrem viel Positives im Preis drin.
Schweizerische Nationalbank SNB
Die Marktkapitalisierung der SNB beträgt vergleichsweise mickrige 500 Mio, also 2000x weniger. Was hat denn jetzt die SNB mit der 1000-Milliarden-Grenze zu tun? Nicht die Marktkapitalisierung, aber die Bilanzsumme hat Anfang 2021 die Grenze von 1000 Milliarden CHF überstiegen. Mit der Begründung, der Schweizer Franken sei überbewertet, druckt die SNB seit Jahren Franken in die Märkte. Sie verkauft/schwächt den Franken und kauft/stützt Fremdwährungen. Der Effekt ist, dass sowohl Aktiva (Fremdwährungsanlagen) wie Passiva/Schulden (Franken) zunehmen und die Bilanzsumme grösser wird. Aber nicht nur ein bisschen grösser, sondern dramatisch viel grösser. Noch Anfang 2010 lag die Bilanzsumme bei weniger als 200 Mia, sie hat sich somit in etwas mehr als einer Dekade verfünffacht! Und noch ein weiteres Fachdetail: Wissen Sie, welche Fremdwährung bei der SNB am prominentesten vertreten ist? Wenn Sie Euro sagen, wären Sie bis Ende 2020 richtig gelegen. Mittlerweile aber hat der USD den Euro als grösste Fremdwährungsposition im SNB-Anlageuniversum abgelöst.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Energieaktien holen auf
Lang waren sie völlig ausser Mode. Viele Energieaktien mussten länger unten durch. Vor allem der Ölsektor kam 2020 richtig unter die Räder. Einerseits ging der Ölverbrauch durch Corona stark zurück und anderseits stiegen einige Anleger aus Anbietern von fossilen Brennstoffen aus. Der Druck war gross und die Kurse gaben massiv nach. Wir brauchen aber überall Energie. Ohne Energie keine Wirtschaft, keine Jobs und auch kein Wohlstand. Die Klimaproblematik wird Veränderungen bringen. Mit fossilen Brennstoffe wird in Zukunft hoffentlich sparsamer umgegangen und Alternativen werden in den nächsten Jahrzehnten massiv zulegen. Das ist jedoch kein Sprint, sondern aus meiner Sicht ein Marathon. Aber alle fossilen Brennstoffe zu verbieten, ohne vernünftige und zahlbare Alternativen in der benötigten Menge zu haben, ist auch keine Lösung. Der Markt scheint langsam zu realisieren, dass wir in den nächsten Jahren in ein Problem laufen werden. Der Verkehr soll in wenigen Jahren grösstenteils elektrisch unterwegs sein und viele Öl- und Gasheizungen müssen durch Wärmepumpen ersetzt werden. Woher kommt aber der viele Strom, wenn wir noch alle Atomkraftwerke in den nächsten Jahrzehnten abstellen? Sicher ist bei der Energieeffizienz noch Spielraum. Aber da tut sich eine massivste Lücke auf, welche mindestens mittelfristig ohne fossile Brennstoffe kaum zu decken ist. Wahrscheinlich werden die Preise für Energie volatiler und in der Tendenz eher steigen. Das wäre für die Umwelt wahrscheinlich viel besser als alle Subventionen und Lenkungsmassnahmen. Bei hohen Preisen machen Sparmassnahmen plötzlich Sinn und werden oft auch freiwillig angegangen. Auch wenn im Moment viele Energieaktien wenig populär sind, gehört diese Branche in jedes Depot. Wie und was, da kann man sich streiten und unterschiedlicher Meinung sein.

Zu hohe Schulden könnten bald gefährlich werden
Dass der Kauf von risikoreichen Wertschriften auf Kredit gefährlich ist, wissen die meisten. Auch dass viele Hebelprodukte grössere Risiken bergen. Fast in Vergessenheit geraten ist, dass der Immobilienkauf oft mit sehr hohen Krediten finanziert wird. Bereits eine Zinsveränderung von einem Prozent würde die Nachfrage nach Immobilien einschränken und die Preise würden wahrscheinlich unter Druck kommen. Schnell ist der Eigenkapitalpuffer von mind. 20 % kleiner und die Bank könnte dann jederzeit Zusatzsicherheiten einfordern. Diese müsste man dann schnell zur Hand haben, sonst gehört einem die Liegenschaft bald nicht mehr..
Auch recht gefährlich kann unter Umständen ein Wohnungskauf zur Vermietung werden, wenn er mit zuviel Fremdkapital finanziert ist. Wenn eine Wohnung nicht mehr regelmässig und längerfristig vermietet werden kann, könnte eine Bank hellhörig werden und ihr Geld zurück wollen. Auch dann sollte man einen Plan haben. Fazit: Wenn möglich im Moment mehr Eigenkapital einsetzen oder mindestens einen Plan haben, für den Fall, dass nicht alles optimal läuft.

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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Was ist denn nur mit Holcim los?
Die Aktienmärkte sind in den letzten Wochen nach massiven Anstiegen auf neue Höchststände leicht gesunken. Der SMI notiert aktuell bei knapp 12 000 Punkten mit etwa 12% im Plus seit Anfang Jahr. Natürlich haben nicht alle Titel gleich profitieren können. Die Probleme der CS (Greensill, Archegos…) wurden mannigfaltig diskutiert. Es gibt aber auch Titel mit Mühe, von denen man weniger liest. Holcim konnte sich trotz positiver Kommentare dieses Jahr lange nur seitwärts entwickeln. Seit drei Monaten und verstärkt in den letzten drei Wochen geht es sogar ziemlich stark nach unten. Was ist da los? Zum einen hat Holcim als grosser Zykliker von Hoffnungen auf staatliche Konjunkturpakete profitiert. In den letzten Tagen ist die Diskussion um die Schuldenobergrenze in den USA verstärkt in den Fokus geraten. Dass dies natürlich gewisse Bedenken diesbezüglich schürt und Bauzykliker wie Holcim bremst, ist nachvollziehbar.
Der wichtigere Bremsklotz scheint aber in der Vergangenheit von Lafarge, mit der Holcim vor 6 Jahren fusioniert hat, zu liegen. Lafarge Cement Syria soll im syrischen Bürgerkrieg Schutzgeld an bewaffnete Gruppierungen bezahlt haben, um die Produktion in einem dortigen Zementwerk weiter betreiben zu können. Vor ca. zwei Wochen hat das oberste Gericht in Frankreich entschieden, dass diese Vorwürfe weiter untersucht werden dürfen. Ein Urteil steht somit noch aus und Holcim konnte noch keinen Schlussstrich ziehen. Doch damit nicht genug: die noch grössere Drohkulisse könnte sein, dass sich auch die US-Justizbehörden gemeldet haben und Informationen wollen. Im Verfahren in Frankreich rechnet man im Allgemeinen mit einer möglichen Strafe im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Das ist zwar viel Geld, für ein Koloss wie Holcim aber problemlos verkraftbar. In den USA hingegen ist es aktuell noch schwieriger, eine mögliche Strafe abzuschätzen. Eine Strafzahlung in ähnlichem Umfang wäre sicher verkraftbar. Eine mutmassliche Nicht-Berücksichtigung bei staatlichen Aufträgen während einer allfälligen Sperrfrist wäre sicher schmerzhafter. Diese Unsicherheit dürfte der Hauptgrund für den tieferen Aktienkurs sein.
Operativ hingegen scheint Holcim unter CEO Jan Jenisch Fortschritte zu machen. Die alten Fusionsprobleme scheinen Vergangenheit zu sein. Im ersten Halbjahr 2021 hat Holcim neue Rekorde bei wiederkehrendem Ebit, freiem Cashflow und Gewinn pro Aktie erzielt. Und die Auftragsbücher seien voll, hiess es an der Präsentation der Halbjahresergebnisse. Holcim kämpft auch gegen das Image nicht nachhaltig zu sein. Neue Technologien («grüner» Beton bzw. EcoPact) sollen dabei helfen, beim Trend zu nachhaltigen Investitionen nicht unter die Räder zu geraten.
Die Aktie ist nach dem Kursrutsch auf aktuell weniger als Fr. 46.– mit einem Kursgewinnverhältnis von etwa 11 × günstig bewertet und auch die Dividendenrendite liegt bei über 4%. Trotz Damoklesschwert von möglichen US-Strafen erscheint uns Holcim als einer der (aktuell eher wenigen) Titel mit guten mittelfristigen Aussichten.

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Lukas Rüetschi eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Soll ich jetzt noch neu investieren?
Wann die Märkte zuoberst und zuunterst sind, das weiss man immer erst im Nachhinein. Den richtigen Zeitpunkt zu finden, ist eine Kunst, welche fast niemandem gelingt oder zumindest nicht permanent. Also empfehle ich, sich auf andere Grundsätze zu konzentrieren: 1. Eine vernünftige Streuung/Diversifikation der Anlagen. 2. Gestaffelter Einstieg. 3. Auf Kosten der Anlagen achten. Teure Produkte sind oftmals nicht einfach besser. 4. Nicht nur in Modethemen investieren. Wenn etwas im Fokus steht, ist oft schon ein grosser Teil des Anstiegs durch. 5. Auf die Bewertung achten. Eine günstige Bewertung ist absolut kein Erfolgsgarant. Sehr teuer bewertete Aktien können aber oft ihr Wachstum früher oder später nicht mehr halten und es gibt Enttäuschungen. 6. In Übertreibungsphasen nach oben vorsichtiger werden und in Phasen mit grossem Pessimismus nicht nur das Negative sehen und mehr Mut zeigen.
Aus meiner Sicht befinden wir uns schon eine längere Zeit eher in einer solchen Phase. Selbst negative Nachrichten werden positiv ausgelegt. Das ist ein typisches Zeichen, dass Märkte überhitzen. Aktien seien «alternativlos» usw. liest man fast täglich. Soll ich also noch neu investieren?
Ja, aber sehr zurückhaltend. Zuerst müssen wir uns wieder bewusst sein, dass fast jeder von uns bereits via AHV und PK viel Geld in Anlagen hat und die Altersrente also recht stark von deren Rendite abhängt. Dann würde ich auch meinen Zeithorizont anschauen. Wenn ich auf dieses Anlagegeld sehr lange nicht angewiesen bin oder mich ein Teilverlust nicht in finanzielle Probleme bringt, dann darf ich sicher einen Teil anlegen. Fragen Sie sich aber auch, ob Sie bei einem Wertverlust von zB. 25 % noch ruhig schlafen können? Wenn Ihnen Ihre Finanzanlagen den Schlaf rauben, dann schalten Sie 1, 2 Gänge tiefer und investieren mit weniger Risiko.
Tönt alles einfach, ist es aber aus meiner Sicht im Moment nicht. Im Moment ist ohne oder mit wenig Risiko nichts zu holen. Ob sich das eingegangene Risiko aber dann mal richtig auszahlt, wird man erst in der Zukunft sehen. Ein Kater nach einer langen Party ist ok. Es sollte einfach kein Debakel geben.

Achtet auf den Mittelstand
Nach dem zweiten Weltkrieg gab es ein Wirtschaftswachstum sondergleichen, welches im Westen einen breiten Mittelstand hervorbrachte, welcher sich immer mehr leisten konnte. Genau dieser Mittelstand ist aus meiner Sicht auch ein sehr wichtiger Pfeiler der Demokratie. Im Moment habe ich etwas Angst, dass dieser schleichend, aber kontinuierlich geschwächt wird. Für sozial Schwache haben wir x Fangnetze und die Superreichen sind so reich und flexibel, dass sie sich immer wieder anpassen können, wenn sie wollen. Nicht erst mit Corona wird die Demokratie wieder mehr zurückgedrängt und die Freiheit eingeschränkt. Auch die finanziellen Möglichkeiten verschlechtern sich schleichend und fast unbemerkt. Wir bräuchten wieder Politiker und Zentralbanker mit Weitsicht und Blick fürs Ganze. Weder neue Subventionen noch weitere Fangnetze nach unten bringen dem Mittelstand wirklich etwas. Auch immer neue Schulden (auch wenn sie aktuell fast gratis sind) schwächen längerfristig den Mittelstand. Das endgültige Aus für den Mittelstand wäre eine länger andauernde hohe Inflation.

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Christoph Zehnder,  eidg. dipl. Vermögensverwalter
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Reaktionen auf meinen letzten Ratgeber-Artikel
Ich hatte selten so viele Reaktionen auf einen Ratgeber-Artikel wie auf den letzten vor drei Wochen. Ich hatte darin die explodierenden Staatsschulden und deren Finanzierung durch die Zentralbanken angesprochen. Offenbar stört die unverblümte Schuldenmonetarisierung erstaunlich viele interessierte und kritische Bürger. Ich sage «erstaunlich», nicht weil ich denke, das sei unbedeutend oder unwichtig, sondern weil ich denke, Geldpolitik sei für die meisten Leute eher abstrakt und nicht ihr drängendstes Problem. Ich finde es sehr erfreulich, dass sich dennoch viele Leute kritisch zu den immer massloseren Massnahmen der Staaten und Zentralbanken äussern. Die daraus drohenden Probleme bauen sich zwar nur langsam auf, sie beginnen sich aber langsam zu zeigen.
US-Inflation
Vorletzte Woche sind die Juli-Daten zur Konsumentenpreisinflation in den USA publiziert worden. Nach drei Monaten mit immer höheren Raten trafen sie diesen Monat die angehobenen Erwartungen ziemlich präzis. Die Kerninflation lag bei +4,2%, die gesamte Konsumgüterinfla­tion bei +5,4%. Die Beschwichtigungen der Zentralbanker, dass alles nur halb so schlimm sei und eh nur temporär, scheinen die Aktienmärkte weiterhin zu glauben.
Ein Kommentar dazu von Briefing.com (ein langjähriger, professioneller Marktanalyst): «Es gibt es nicht oft, dass der Aktienmarkt Trost findet in einem Konsumgüterpreisindex, der anzeigt, dass die Konsumgüterpreise ‹nur› 5,4% gegenüber dem Vorjahr anstiegen. Wie auch immer, genau dies passierte.» Sollte die Inflation länger auf diesem Niveau bleiben oder gar noch ansteigen, wäre das schlecht für Lohnempfänger und Mittelstand. Spätestens, wenn die Zentralbanken sich dazu gezwungen fühlen, ihren Fuss vom Gaspedal zu nehmen, wäre auch mit Turbulenzen an den Aktienmärkten zu rechnen. Unsere Einschätzung zum amerikanischen Aktienmarkt bleibt negativ.
Leonteq
Leonteq steht aktuell bei 58 Franken oder etwa 60% im Plus gegenüber dem Jahresanfang. Ich habe letztmals im Februar etwas zum Anbieter von strukturierten Produkten geschrieben (ist auch auf unserer Homepage zu finden). Wer damals noch keine Gewinne mitgenommen hat, kann das jetzt mit schönem Gewinn tun. Unsere langfristige Einschätzung zu Leonteq bleibt positiv, weshalb wir nicht mit der ganzen Position aussteigen. Das erste Halbjahr zeigte absoluten Rekord, das zweite Halbjahr dürfte erfahrungsgemäss etwas schwächer sein. Einige neue Partnerschaften wurden bekannt gegeben, was längerfristig zu steigendem Umsatz führen dürfte und die Bewertung, gemessen am aktuellen Gewinn, ist noch nicht teuer.
Gold
Wie oben erwähnt, scheint der Aktienmarkt davon auszugehen, dass die Zinsen trotz hoher Inflation tief bleiben und die Zentralbanken weiterhin Liquidität in die Märkte drücken. Ein anderes Szenario scheint der Goldpreis anzuzeigen. Er geht seit einem guten Jahr eher seitwärts/runter, obwohl die Inflation angestiegen ist und die Zinsen tief sind. Negative Realzinsen (Zins minus Inflation) sollten an sich eher positiv für die Goldpreisentwicklung sein. Der Goldpreis scheint somit davon auszugehen, dass entweder die Inflation bald deutlich sinkt und/oder die Zinsen anziehen werden. Wer eine tiefe Aktienquote hat und nicht auf einen deutlichen Rücksetzer warten will, könnte deshalb ein Auge auf Gold werfen. Wir kaufen derzeit bei gewissen Kunden den Goldminen-ETF mit Kürzel GDX. Der originale GDX handelt in USD und ist sehr liquide. Es gibt auch einen an der SIX gehandelten GDX in CHF, der in normalen Zeiten ansprechend liquid ist. Bei Fragen dazu melden Sie sich einfach bei uns.

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