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Von Dr. Christian Gerth, Haltern am See DE

Im fricktal.info las ich in der Stellungnahme der glp Fricktal zu Covid-Massnahmen, dass «Föderalismus in der Krise nicht hilfreich» sei. Dem kann ich absolut nicht zustimmen – föderal organisierte Länder, wie zum Beispiel Deutschland, sind durch die Corona-Krise bisher weit besser durchgekommen als zentral organisierte Länder, wie zum Beispiel Frankreich; siehe länderübergreifende Infektionsstatistik.
Ein aktuelles Beispiel: Um gegenüber Frankreich nicht zu egoistisch zu wirken, hat Deutschland zugestimmt, die Beschaffung des in Mainz/Deutschland entwickelten Impfstoffs von Curevac-Pfizer für die gesamte EU über die EU-Kommission zu organisieren – Ergebnis: Katastrophe, «Mitgehangen, mitgefangen», die riesige EU-Verwaltung mit ihrer gewaltigen Manpower in Brüssel war nicht in der Lage, die Beschaffung so zu organisieren, dass er rechtzeitig in hinreichender Menge zur Verfügung steht. Wir haben jetzt in allen deutschen Ländern durch die einzelnen Bundesländer schnell und fertig eingerichtete tolle Impfzentren, wo Massenimpfungen ab sofort durchgeführt werden könnten, bloss dank EU-Zentralismus viel zu wenig Impfstoff für 2021, und viele Vulnerable und Betagte müssen deshalb früher sterben.
Fazit: Hört auf mit der Zentralismus-Schwärmerei – seid froh, dass die Schweiz nicht in der EU ist und die Kantone ihre allfälligen Probleme noch weitgehend selbst organisieren können.


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