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Von Stefan Schraner, Gipf-Oberfrick

Sonja Wunderlin, Naturärztin
Praxis am Laufenplatz 148, 5080 Laufenburg, Tel. 062 874 00 16

Kniearthrose und Blutegel
Die Kniearthrose oder Gonarthrose ist eine der häufigsten Erkrankungen des Bewegungsapparates. Sie gehört zu den degenerativen Erkrankungen. Die Knorpelschicht nützt sich ab und zunehmend reibt Knochen auf Knochen, was zu Entzündungen innerhalb des Gelenks und rund um das Gelenk herum führt.
Zuerst zeigen sich Schmerzen bei längerer Belastung wie Wandern, beim Treppen nach unten steigen und Bergabsteigen. Relativ häufig sehe ich auch sogenannte «Baker-Zysten» in der Kniebeuge. Später kann es auch in Ruhe zu Schmerzen kommen und die Beweglichkeit nimmt ab, es kommt teilweise zu Bewegungs-Blockaden. Später können Fehlstellungen und Schonhaltung auch weitere Teile des Körpers in Mitleidenschaft ziehen.

 Klassisch verordnet werden Bandagen, Physiotherapie, Krafttraining und allenfalls eine Gewichtsreduktion, wenn Übergewicht besteht. In akuten Phasen kommen schmerz- und entzündungshemmende Chemotherapeutika zum Einsatz. Was viel zu wenig bekannt ist: Eine Blutegeltherapie kann sogar recht weit fortgeschrittene Beschwerden einer Kniegelenksarthorose lindern. Der Blutegel bringt mit seinem Speichelsekret verschiedene Substanzen in das Knie des Patienten ein. Die Wirkstoffe Hirudin, Bdellin, Eglin und Calin beispielsweise wirken lokal blutgerinnungshemmend und entstauend über den Lymphweg. Andere Speichel-Inhaltsstoffe wirken entzündungshemmend und schmerzreduzierend. Die Besaftung des Gelenkknorpels sowie der Bänder und Sehnen rund ums Gelenk wird verbessert und der Körper kann mit seinen eigenen Regenerationsmechanismen wieder besser am Gelenk eingreifen. Andere Substanzen des Blutegels wirken direkt entzündungshemmend. Setzt die Therapie in einem frühen Stadium ein, kann oft eine Operation vermieden werden. In späteren Stadien kann sie herausgezögert werden. Bei Bewegungseinschränkungen und bei Baker-Zysten bringen Egel eine schnelle Erleichterung.
Greifen alle diese «konservativen» Methoden nicht, wird eine Operation in Erwägung gezogen. Operationen am Knie sind zwar häufig. Aufgrund des komplexen Halteapparats von Sehnen, Bändern um das Gelenk und der grossen Belastung, dem das Knie ausgesetzt ist, bergen sie jedoch Risiken. Oft bestehen danach Beschwerden im Alltag und im Sport. Eine Operation ist deshalb nur dann eine Op­tion, wenn alle sog. «konservativen» Methoden über längere Zeit nicht greifen, und wird gut abgewogen.
Auch nach erfolgter Knieoperation ist eine Blutegeltherapie allenfalls sinnvoll, wenn über mehrere Monate eine Entzündung mit Schwellung und Schmerzen besteht, ohne dass eine mechanische Ursache gefunden werden kann.

Fragen richten Sie gerne an:
Weiterführende Informationen finden Sie unter www.sonjawunderlin.ch

Von Dr. Dimitrios Papadopoulos, Präsident SVP Stadt Rheinfelden

Von Tanja Uehlinger, Rheinfelden

Von Manuel Mauch, Präsident FDP.Die Liberalen Bezirk Rheinfelden, Wallbach

Von Franz Meier, Stein

Von Klaus Breidert, Möhlin

Von René Hänggi, Eiken

Von Erich Wirz, Gipf-Oberfrick

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