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(jak) Am 24. Juli ging in Arosa die Swiss-O-Week (Schweizer 6 Tage-OL) zu Ende. Im Gebiet des Schwellisees, einem Alpweiden-Gebiet, wurde nochmals um Sekunden und Minuten gekämpft. Vor allem in den vorderen Kategorien-Positionen hatte man die Möglichkeit, noch Ränge gutzumachen – oder zu verlieren.

In der Elite-Kategorie der Frauen schwang die Nationalmannschaftsläuferin Sabine Hauswirth von der ol norska (Emmental) obenaus. Bei den Herren hiess der Gesamtsieger Martin Hubmann von der OL Regio Wil. Begonnen hatte die Swiss-O-Week eine Woche zuvor im bestbekannten «Eichhörnliwald» und nach der Passage des Golfplatzes befand sich das Ziel im Ortskern von Arosa. Dank der neuen Urdenen-Verbindungsbahn konnte auch die Seite der Lenzerheide – am zweiten Wettkampftag – als Laufgebiet genutzt werden. Die Aussicht auf die Lenzerheide-Seite und den Heidsee war dank tollem Wetter atemberaubend – die Suchaktionen in diesem technisch schwierigen Gelände manchmal auch. Nach den Gebieten Hörnli und einem Ruhetag ging es weiter mit den herausfordernden Gebieten Weisshorn, Grüenseeli und – wie erwähnt – Schwellisee.

Über 2’000 Teilnehmer machten an diesem Grossanlass mit. Wie seine Vorgänger war dieser perfekt organisiert, diesmal noch unter den erschwerten Pandemie-Restriktionen. Gestartet wurde nach dem «3G-Prinzip» und wer noch nicht vollständig geimpft war, wurde vor der ersten Etappe und am Ruhetag durch einen Covid-Test geprüft. Dank diesen Massnahmen kam oft «echte» Mehrtageslauf-Stimmung auf und es waren sogar – unter Einhaltung der Abstandsregeln und mit Masken – tägliche Siegerehrungen möglich. Da waren erfreulicherweise auch oft Aargauer dabei und auch in der Schlusswertung gab es in den verschiedenen Alters- und Stärkekategorien einige Aargauer Podestplätze. Ganz speziell das Siegerbild bei den über 50-jährigen Damen, wo gleich ein Aargauer Dreifachsieg gelang: Véronique Renaud Humbel (OLG Cordoba) setzte sich vor der Würenlingerin Sandra Frei (sie startet noch für ihre «Heimat» OLV Baselland) und Eva Lüscher (OLK Argus) durch.
Aber auch bei den Jüngeren gabs aus Aargauer Sicht Erfreuliches: Rosa Bieri von der OLG Suhr gelang der Kategoriensieg bei den Damen 18 und Sanna Hotz (OLK Argus) durfte bei den Damen 20 aufs Siegerpodest steigen. Sie ist ein weiteres sehr erfolgreiches Mitglied der Hotz-Dynastie – ihr Vater Daniel erreichte bei den Herren 50 «standesgemäss» den 2.Rang. Unglaublich die Resultate einer andern Aargauer Familie: der Name Humbel aus Birmenstorf taucht von den Junioren (Simon) bis zum 90-jährigen Grossvater Valentin auf, welcher sämtliche sechs Etappen in bester körperlicher Verfassung und weit vor den «Letzten» beendigte. Er hätte, wie der englische Rollator-Spendenläufer, den Ritterschlag der Queen mehr als verdient. Zwischen Simon und Valentin findet man in der Rangliste Valentin Humbels «Kinder» Ruth, die Nationalrätin, die Söhne Achilles und Dominik (alle mit Podestplätzen in ihren Kategorien), die Schwiegertöchter Véronique und Brigit und die Enkelinnen Flavia und Lea. Ein Beweis, dass das OL-Virus ein äusserst gutartiges und sogar gesundes ist.

Weltcup-Läufer liefen teilweise nicht alle Etappen

Wie der nachfolgende Aargauer Auszug zeigt, durften viele Rüebliländer am Schluss dieser tollen OL-Woche in Arosa – es war wohl die Sommerwoche des Jahres – aufs Podest steigen. Die allerbesten Aargauer Orientierungsläufer, Matthias Kyburz, OLK Fricktal, sowie Timo Suter von der OLG Cordoba, liefen «nur» die Etappen vier und fünf, welche als Weltcup-Selektionswettkämpfe zählten, mit. Beide schafften die Selektion. Somit waren es Andreas Kyburz, OLK Fricktal und Katrin Müller, OLG Rymenzburg, welche sich in den Elite-Kategorien als beste Aargauer klassieren konnten. Katrin Müller notabene, schaffte ebenfalls die Selektion für die kommenden Weltcup-Läufe. Nach dem Mehrtage-OL ist vor dem Mehrtage-OL. Eine Kleinausgabe der Swiss-O-Week wird demnächst auch im Aargau durchgeführt: Vom 13. – 15. August organisiert der OL-Klub bussola ok im Grossraum Bözberg den Aargauer 3-Tage-OL. Da der Aargau weder von Felsplatten durchsetzt noch von riesigen Höhenunterschieden geprägt ist, bieten die Bussolaner speziell auch familienfreundliche Bahnen an. Weitere Informationen auf der Homepage www.3days.ch.

Nachfolgend der Auszug der Aargauer Elite-Läufer*innen sowie der bestklassierten Altersklassen-Läufer*innen:

Damen Elite: 6. Katrin Müller, OLG Rymenzburg, 12. Lisa Holer, OLK Fricktal, 15. Anina Brunner,
bussola ok, 18. Noëmi Cerny, OLK Argus, 20. Marita Hotz, OLK Argus, 22. Sandrine
Müller, OLK Argus, 23. Rahela Brunner bussola ok

Damen – 18: 1. Rosa Bieri, OLG Suhr, 3. Livia Sax, bussola ok
Damen – 20: 1. Sanna Hotz, OLK Argus
Damen 45 -: 3. Susanne Grimm, OLK Argus
Damen 50 -: 1. Véonique Renaud Humbel, OLG Cordoba, 2. Sandra Frei, Würenlingen,
3. Eva Lüscher, OLK Argus
Damen 55 kurz : 2. Lilly Husner, OLK Wiggertal
Damen 60- : 2. Ruth Humbel, OLG Cordoba
Damen 65- : 3. Eva Martin, OLK Argus

Herren Elite: 5. Andreas Kyburz, OLK Fricktal, 23. Samuel Keller, bussola ok, 29. Niklaus Rey,
OLG Cordoba, 45. Benjamin Walti, OLK Argus
Herren – 20: 3. Jari Suter, OLG Cordoba
Herren 35 - : 3. Martin Oswald, Ennetbaden
Herren 40 - : 1. Daniel Klauser, OLG Rymenzburg
Herren 45 - : 3. Oliver Grimm, OLK Argus
Herren 50 - : 2. Daniel Hotz, OLK Argus, 3. Dominik Humbel, OLG Cordoba
Herren 60 - : 2. Achilles Humbel, OLG Cordoba
Challenge kurz: 2. René Baumgartner, OLG Cordoba

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