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(pd) Die Mitte Fraktion Aargau begrüsst den Entscheid des Regierungsrates, die Sekundarstufe II (Mittelschulen und Berufsfachschulen) ab dem 25. Januar 2021 bis Ende Februar im Fernunterricht zu führen. "Der Zeitpunkt ist insofern günstig, da aufgrund der zweiwöchigen Sportferien der Fernunterricht de facto lediglich für drei Wochen geplant ist", teilt Alfons Paul Kaufmann, Fraktionspräsident Die Mitte Aargau, in einem Communiqué mit.

"Insbesondere können wir den Entscheid gut nachvollziehen, weil diese Altersgruppen von Schülerinnen und Schülern vielfach die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen müssen und dadurch einer zusätzlichen Ansteckungsgefahr ausgesetzt sind", so Kaufmann. "Ideal wäre gewesen, wenn auch unsere umliegenden Kantone diese Regelung mitgetragen hätten, denn die Mittelschülerinnen und Mittelschüler aus dem Fricktal, welche eine Mittelschule im Kanton Baselland oder Kanton Basel Stadt besuchen, müssen dort am Präsenzunterricht teilnehmen. Ebenso Berufsschüler, welche eine ausserkantonale Berufsschule besuchen. Regeln und Bestimmungen einzelner Kantone werfen immer wieder Fragen auf."

Besonders danke die Fraktion Die Mitte Aargau dem Regierungsrat, dass er Möglichkeiten schaffe, um möglichen negativen Auswirkungen als Folge des Fernunterrichts gezielt entgegen zu wirken. "So werden beispielsweise an den meisten Berufsschulen für die EBA (Attest-) Ausbildung weiterhin Präsenzunterricht durchgeführt. Ebenso werden an den Schulen Möglichkeiten geschaffen um eventuell schwächere Schülerinnen und Schüler weiterhin im Teil- oder kompletten Präsenzunterricht zu unterrichten."

Auch an den Mittelschulen gebe es verschiedene wichtige Angebote, welche nicht im Fernunterricht abgedeckt werden könnten, wie zum Beispiel Laborarbeit oder Nutzung der Werkstätten. Auch diese profitierten von der Sonderregelung Präsenzunterricht, so der Fraktionspräsident.

"Es ist nach wie vor sehr wichtig, dass wir gemeinsam die Vorgaben des Bundes und des Kantons mittragen mit der Hoffnung, damit per Ende Februar Massnahmen zur Lockerung geprüft und umgesetzt werden können. So könnten unsere Unternehmungen die gewohnte Arbeit wieder aufnehmen und Lernende, welche auf Grund von Betriebsschliessungen, nicht arbeiten konnten wieder voll in den Arbeitsprozess einbezogen werden. Ebenso wünschen wir uns, dass Mittelschülerinnen und Mittelschüler wieder einen normalen Schulbetrieb aufnehmen können. Sehr wichtig ist der Mitte, dass unsere Gesellschaft mit hoffentlich bald zunehmenden Lockerungen wieder vor allem das einheimische Gewerbe- und Dienstleistungsangebot unterstützt und vom Online Handel wieder etwas Abstand nimmt. Denn nur ausgelastete Betriebe haben die Möglichkeit, sich nach der Krise wieder aufzubauen und können somit unseren jungen Auszubildenden wieder eine Zukunftsperspektive geben", teilt Alfons Paul Kaufmann, Fraktionspräsident Die Mitte Aargau mit.

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