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(svp) Für die SVP Aargau ist es wichtig, dass man rasch die Massnahmen lockere und langsam in einen Betrieb übergeht, den man über längere Zeit aufrechterhalten könne.

Vorab wünscht die SVP Aargau allen Erkrankten, insbesondere dem sich in Spitalpflege befindlichen Regierungsrat Urs Hofmann, rasche und gute Genesung. Um die Ausbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen, hat der Bundesrat weitreichende und einschneidende Massnahmen getroffen. Ziel war es, einen explosionsartigen Anstieg der erkrankten Personen zu verhindern, um die Krankenhäuser nicht zu überlasten und sicherzustellen, dass für die Erkrankten genügend Beatmungsgeräte zur Verfügung stehen.
Man habe damit gerechnet, dass bereits Anfang April mehr Patienten versorgt werden müssten als die Spitäler versorgen könnten.
Nun zeige sich, so die SVP Aargau, dass die getroffenen Massnahmen sogar stärker wirken, als erhofft. Im Kanton Aargau sei zum Glück nur rund ein Viertel der Geräte belegt – und die Zahlen seien seit 30.3. stabil. Sogar Spitäler und Ärzte müssten Kurzarbeit anmelden. Zudem zeige nun die Erfahrung, dass für einen schweren Verlauf der Infektion eine Vorerkrankung entscheidend sei.
Ebenso sei klar, dass nicht verhindert werden könne, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung früher oder später mit dem Virus infizieren werde.
Die SVP wieter: «Auf der anderen Seite schaden die getroffenen Massnahmen der Bevölkerung massiv. Die Freiheit ist sehr stark eingeschränkt. Die Wirtschaft steuert auf eine gigantische Krise hin. Häusliche Gewalt, Suizide, Tote durch nicht wahrgenommene, dringende Arztbesuche und durch Not und Elend sind leider in grosser Anzahl zu erwarten. Auch der Verlust der Stelle oder gar der Existenz bergen grosse gesundheitliche Risiken. Deshalb ist es wichtig, dass man nun rasch die Massnahmen lockert und langsam in einen Betrieb übergeht, den man über längere Zeit aufrechterhalten kann. Deshalb fordert die SVP Aargau vom Regierungsrat, dass er sich bei Bundesrat sofort für folgendes einsetzt: - Konsequenter Schutz der Risikogruppe, insbesondere von Leuten mit relevanten Vorerkrankungen (z.B. durch Selbstisolation, Mundschutz, Abstand, Hygienemassnahmen); - Öffnung aller Geschäfte und Aktivitäten, unter Berücksichtigung von Hygienemassnahmen, noch vor Ostern; - Lockerung des Versammlungsverbots ab 5 Personen; - Öffnung auf Ostern von Gastrobetrieben, insbesondere unter freiem Himmel. In Innenräumen Beschränkung auf ca. 1 Person pro 2 m2 pro Raum; - Schulen: Rückkehr zum Normalbetrieb nach den Frühlingsferien. Durchführung von Matura- und Lehrabschlussprüfungen.
Bis Ende April soll dann aufgrund der Entwicklung der Zahlen entschieden werden, wie und wann die Massnahmen weiter gelockert werden können. Derart einschneidende Massnahmen müssen jederzeit verhältnismässig sein und es muss dringend verhindert werden, dass die getroffenen Massnahmen einen grösseren Schaden anrichten, als es das Virus täte. Nachdem die Ziele mit den getroffenen Massnahmen erreicht resp. übertroffen wurden ist es legitim, den schrittweisen Ausstieg und Übergang in ein geregeltes Leben sofort anzugehen.»

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